Vorlager

Vorlager in Auingen und in Böttingen

Das Vorlager Anfang des 19. Jahrhunderts. Rechts ist das Soldatenheim zu sehen. Außerdem das Hardt-Hotel, der Grüne Kranz, das Restaurant Kaiserhof und die Bäckerei.


Die Hauptstraße in Auingen, einem Stadtteil von Münsingen, verläuft ein Stück südlich des Alten Lagers. Mit dem Bau des Schießplatzes und der Truppenunterkunft Ende des 19. Jahrhunderts siedeln sich im sogenannten Vorlager zahlreiche Hoteliers, Geschäftsleute, Fabriken  und Wirtschaften an.


Um die Jahrhundertwende entstehen das Hardt-Hotel, vier Gästhofe, das Café Waldeck, ein Kolonialwarenladen mit Frisier-Salon, die Brotfabrik Hellstern, die Großschlachterei Hudelmaier, die Dampfwäscherei, das Fotohaus Schmid, die Limonadenfabrik Rauscher sowie das Soldatenheim Waldrast.


In der Straße Hahnensteig auf Böttinger Gemarkung siedeln sich die Gaststätten Lichtenstein und das Plesdonat sowie Mitte der 1930-Jahre das Truppen-Tonfilm-Theater an.


Außer der Großschlächterei Hudelmaier, der Produktionsstätte der Limonadenfabrik Rauscher und der französischen Wohnsiedlung Kapf, die Mitte der 1960er-Jahre gebaut wurde, existieren heute noch alle Gebäude.